Flamenco ist nun auch als Weltkulturerbe anerkannt. Am 18.11.2010 wurde in Kenias Hauptstadt Nairobi 46 zusätzliche Traditionen und Bräuche von der UNESCO in die Liste der immateriellen Kulturgüter aufgenommen. Die Liste beinhaltet nun schon 213 Handwerkstechniken, Volksbräuche und Traditionen.

Für Spanien sind nun auf der Liste der zu bewahrenden Kulturgüter: Flamenco, die mediterrane Küche, die katalonischen Menschentürme Castells und der mallorquinische Weihnachtsgesang Canto de la Sibila.

2003 wurde ein Unesco-Konvention verabschiedet wonach auf der Liste mündlich überlieferte Traditionen besonders herausgestellt werden – also Sitten und Bräuche, die nicht in Vergessenheit geraten sollen. Den heute bekannten Flamenco gibt es seit über 200 Jahren. Er wurde von den andalusischen Gitanos (Zigeunern) überliefert und entwickelt sich ständig weiter. [ad]